Alfons Hörmann ist seit Dezember 2013 Präsident des DSOB
Hörmann ist beim DOSB Nachfolger vom jetzigen IOC-Präsidenten Thomas Bach © imago

Der neue DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat sich im Interview mit SPORT1 zu seinem anstehenden Verfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf geäußert .

"Es gibt angenehmere Begleitumstände, das ist überhaupt keine Frage. Ich werde das in aller Professionalität angehen und zwar so, dass das Amt nicht darunter leidet", sagte Hörmann.

Desweiteren bedauert der höchste Sportfunktionär in Deutschland die Ankündigung des Bundespräsidenten Joachim Gauck, die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi nicht zu besuchen:

"Ich hätte den Bundespräsidenten gerne dabei gehabt. Ich erinnere mich gut und gerne an einen gemeinsamen Tag mit Horst Köhler in Turin."

Das sei damals "eine tolle Auszeichnung für die Mannschaft" gewesen: "In Vancouver hat es dann nicht mehr geklappt und in Sotschi nun auch nicht."

Über Gaucks Motive wolle er nicht spekulieren. Die Frage, warum er die Reise nicht antrete, könne nur er selbst beantworten.

Auch ohne die Unterstützung des Bundespräsidenten erwartet Hörmann von den deutschen Athleten in Sotschi einiges:

"Wir haben gemeinsam mit den Verbänden Zielvereinbarungen erarbeitet. Die Sportverbände und der DOSB wollen gemeinsam mit einer ähnlichen Medaillenbilanz wie in Vancouver zurückkehren und einen der vorderen drei Plätze im Medaillenspiegel belegen."

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