Brink (r.) und Reckermann gewann bei Olympia in London Gold © getty

Die Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann demonstrieren mit vollem Körpereinsatz gegen Homophobie.

Für die Kampagne "Mundpropaganda - Gentlemen gegen Homophobie" des Männermagazins "GQ" küsste sich das Erfolgs-Duo innig auf den Mund und setzte damit kurz vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi (7. bis 23. Februar 2014) ein Zeichen.

Seit Verabschiedung des sogenannten Homosexuellen-Gesetzes sind positive Äußerungen über gleichgeschlechtliche Lebensweisen in Gegenwart von Minderjährigen in Russland strafbar.

"Wir stehen komplett zu der Aktion. Es geht darum, einer guten und wichtigen Sache Gehör zu verschaffen", sagte Reckermann bei "Spiegel Online":

"Es war das erste Mal, dass ich einen Mann geküsst habe. Und so nah waren wir uns noch nie", ergänzte der 34-Jährige, der seine Karriere aufgrund von Rückenproblemen beendet hat.

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"Die Aktion deckt sich mit unserer Einstellung und unseren Überzeugungen. Als Aushängeschilder unserer Sportart haben wir uns immer zu wichtigen Themen zu Wort gemeldet", sagte der 31 Jahre alte Brink: "Für uns ist es leicht, Flagge zu zeigen."

Im Team mit elf anderen heterosexuellen Prominenten aus Deutschland wollen Brink und Reckermann der Diskriminierung Homosexueller entgegentreten.

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