Die Sicherheitsmaßnahmen bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi sollen "moderater" und "unsichtbarer" werden als 2012 in London.

Das kündigte der föderale Sicherheitsdienst (FSB) Russlands am Mittwoch in Moskau an.

"Die Vorkehrungen werden Besucher und Sportler nicht stören und kaum auffallen", sagte FSB-Leiter Alexej Lawrischtschew auf einer Pressekonferenz.

Und weiter: "Sie werden eher moderat und verglichen mit den letzten Spielen in London weniger streng."

In den Straßen von Sotschi soll anders als in London beispielsweise kein Militär eingesetzt werden.

"In der britischen Hauptstadt waren 2012 Soldaten zu sehen. Das ist bei uns nicht zu erwarten", sagte Lawrischtschew, der auf die zahlreichen Kameras an "olympischen Sportstätten, öffentlichen Plätzen und Straßen" hinwies.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte im August per Dekret die Errichtung mehrerer Sicherheitszonen in Sotschi beschlossen und alle öffentlichen Demonstrationen verboten, die "nicht im Zusammenhang mit der Ausrichtung der Olympischen Spiele" stehen.

Zu den Sicherheitszonen gehören die Sportstätten, Flughäfen, (Bus-)Bahnhöfe sowie Checkpoints, an denen Personen und Autos durchsucht werden können.

In der Stadt soll es zudem eine große Sperrzone mit stark eingeschränktem Zugang geben.

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