Eiskunstlauf-Olympiasieger Jewgeni Pluschenko wähnt sich auf einem guten Weg Richtung Sotschi 2014. Nach seiner Absage für die WM im März in Kanada wegen einer Bandscheiben-Operation steht der Goldmedaillengewinner der Winterspiele 2006 in Turin wieder auf dem Eis.

"Ich fühle mich gut und habe schon wieder Vierfachsprünge trainiert. Nur eine erneute Rückenverletzung kann mich von einem Topresultat in Sotschi abhalten", sagte der 30-jährige Russe, der als ausdrucksstarker Kürläufer dreimal Weltmeister wurde und 2002 und 2010 jeweils Olympiasilber gewann.

Bei den Winterspielen in seiner russischen Heimat soll Pluschenko wohl auch auf Wunsch von Russland Präsident Wladimir Putin als eines der Gesichter der Spiele fungieren. Dem Vernehmen nach soll der Ausnahmeläufer für die Fortsetzung seiner Karriere auf Anweisung von Putin mit umgerechnet einer Million Euro per anno finanziell geködert worden sein.

In einer offiziellen russischen Broschüre mit dem Titel "Olympiamannschaft 2014" gab Jewgeni Pluschenko nun preis, dass seine Planungen für Sotschi weit fortgeschritten seien.

"Das Kurzprogramm steht bereits. Meine Kür wird eine Kombination aus meinen besten Programmen. Das ist eine komplett neue Idee, die es im Eiskunstlauf noch nicht gegeben hat", sagte der blonde Läufer aus Solnetschni in Sibirien.

Im vorolympischen Winter will Pluschenko beim Heim-Grand-Prix in Moskau sowie bei den nationalen Meisterschaften und bei der EM in Budapest starten.

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