Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Jahr vor dem Start der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi die rechtzeitige Fertigstellung der Sportstätten versprochen.

"Insgesamt verläuft die Arbeit nach Plan. Ich habe keinen Zweifel daran, dass alles pünktlich und in der passenden Qualität zur Verfügung stehen wird", sagte Putin gegenüber einer Delegation des Internationalen Olympischen Komitees IOC am Mittwoch.

Derzeit zieren Pfützen, Schlamm und Bauschutt den künftigen Olympia-Park im sumpfigen Imereti-Tal. Auch wenn gut 70 Prozent der Sportstätten auf der momentan wohl größten Baustelle der Welt schon fertig sein sollen und etliche ihre vorolympischen Tests gut bestanden haben, schuften noch über 70.000 Arbeiter für die Winterspiele. Gut 22.000 weitere Kräfte fehlen noch, dies verzögert vor allem den Bau der 24 Hotels.

Diese dürfen sich nach den Spielen auf weiteren hochrangigen Besuch einstellen. So wird Sotschi auch Gastgeber des G8-Gipfels sein. Dies entschied Putin, dessen Land 2006 in St. Petersburg erstmals das Treffen der acht wichtigsten Industrienationen ausrichtete.

Zu ihnen gehören neben Großbritannien, das dieses Jahr Gastgeber ist, Kanada, Frankreich, Italien, Japan, Russland und den USA auch Deutschland, das 2007 das Gipfeltreffen in Heiligendamm an Mecklenburgs Ostseeküste ausgerichtet hatte.

"Die Entscheidung für Sotschi lag auf der Hand", sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow. Dort seien nach Winter-Olympia (7. bis 23. Februar) die nötige Infrastruktur und die Sicherheitsvorkehrungen vorhanden.

Putin beauftragte den früheren Verteidigungsminister Sergej Iwanow mit der Organisation. Dieser hatte zuerst für Skolkowo bei Moskau plädiert, doch Putin, der Olympia in Sotschi zu seiner Chefsache machte, entschied anders.

Weiterlesen