Der Olympia-Aspirant Graubünden hat seinen Etat für mögliche Olympische Winterspiele 2022 in Davos und St. Moritz um rund 300 Millionen Euro gekürzt.

Ausschlaggebend war, dass die Finanzkommission des Schweizer Nationalrats eine Defizitgarantie ausschloss. Vor allem die Olympischen Dörfer in St. Moritz und Davos sollen statt 520 nur noch 338 Millionen Franken kosten.

Am 3. März soll die Bevölkerung bei einem Volksentscheid über eine Kandidatur abstimmen.

Bisher gibt es inklusive München/Garmisch-Partenkirchen (Bürgervotum am 10. November) sechs Interessenten für die Spiele, die im Juli 2015 vergeben werden.

Spätestens zum Bewerbungsschluss am 14. November wollen das ukrainische Lwiw sowie Oslo und Barcelona/Pyrenäen ihre Unterlagen abgeben. Polen und die Slowakei erwägen eine gemeinsame Bewerbung mit den Zentren Krakau und Zakopane.

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