© EA SPORTS

Vor einer möglichen Hamburger Olympia-Bewerbung sollen die Bürger der Hansestadt über die kostspielige Kandidatur entscheiden. Dies fordern die Hamburger Grünen.

Neben einem Referendum peilt die Partei einen Antrag an, durch den der Senat mit der Durchführung einer Chancen-Risiken-Studie beauftragt werden soll. Dieser Vorstoß soll möglichst von allen Parteien der Bürgerschaft mitgetragen werden.

"Wir wollen nicht, dass Hamburg eine dreiwöchige Party für die Welt ausrichtet und danach auf einem Schuldenberg sitzt", sagte Jens Kerstan, Vorsitzender der Hamburger Grünen-Fraktion: "Ohne eine belastbare Schätzung zu Kosten und Risiken lässt sich nicht über eine Bewerbung entscheiden."

Zudem forderte Kerstan grundlegende Reformen im Internationalen Olympischen Komitee und eine Änderung der Vergabekriterien Olympischer Spiele. Für eine Hamburger Bewerbung sei es eine grundsätzliche Voraussetzung, dass "das IOC die Bedingungen für Spiele und auch sich selbst erkennbar reformiert."

Der deutsche Olympische Sportbund (DOSB) erwägt eine Bewerbung um die Sommerspiele 2024. Eine positive Grundstimmung in der Bewerberregion - im Gespräch sind Berlin und Hamburg - sei laut DOSB-Präsident Alfons Hörmann "unabdingbare Voraussetzung" für eine Kandidatur.

Hier gibt es alles zu Olympia

Weiterlesen