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Bauverzögerungen von bis zu zwei Jahren hat IOC-Exekutiv-Direktor Gilbert Felli beim kommenden Olympia-Gastgeber Rio de Janeiro angemahnt.

Brasilianischen Medien erklärte der Schweizer am Mittwoch auf einer Pressekonferenz, vor allem die Vorbereitungen für den Olympiapark Deodoro in der Metropole würden extrem hinterherhinken. Auch fehle es dort an sozialen Programmen.

Erst zehn Prozent der Sportstätten seien zwei Jahre vor Beginn der Sommerspiele 2016 fertiggestellt, zum gleichen Zeitpunkt vor Olympia in London 2012 seien es bereits 60 Prozent gewesen.

"Natürlich gibt es Verzögerungen", sagte Felli, der von IOC-Präsident Thomas Bach zum Krisenmanager für Rio 2016 ernannt worden war. Felli soll mit regelmäßigen Besuchen in Rio demonstrieren, dass das Internationale Olympische Komitee die Entwicklung vor Ort genau verfolgt.

Zudem wurden Task-Forces eingerichtet, die sich um die Bereiche Bau, operatives Geschäft sowie Bevölkerung in Rio kümmern.

Auch bei der Bereitstellung der Budgetgelder gebe es Verzögerungen, so Felli. "Wir müssen das hinkriegen, lasst es uns anpacken", sagte er. Ein weiteres Problem sei, dass die Verantwortung innerhalb der Regierung von einer Hand in die andere überginge. "Das ist ein Hindernis", sagte Felli.

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