Die olympische Zukunft des Segelns ist laut DSV-Präsident Rolf Bähr nicht gefährdet.

"Vom Material her gibt es eine Riesenzukunft, das Segeln liefert immer Innovationen", sagte der 73 Jahre alte Vorsitzende des Deutschen Segler-Verbandes (DSV): "Unsere Sportart ist zudem inzwischen total athletisch. Das Regattasegeln wird immer internationaler, die Mitgliederzahlen des Weltverbandes ISAF wachsen spektakulär."

Im Gegensatz zum Ringen, dessen Verbleib im Olympia-Programm akut gefährdet ist, entwickle sich seine Sportart stetig weiter, sagte Bähr. Dabei erhofft er sich vom Trendsport Kitesurfen weitere Impulse.

Auch Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), habe gegenüber der ISAF ein klares Signal gesendet, dass Segeln olympisch bleibe.

Diese Haltung wundert nicht sehr, denn Rogge hatte selbst 1968, 1972 und 1976 an olympischen Segelregatten teilgenommen. Seit den Spielen 1900 in Paris gehört die Sportart zum Programm der Spiele.

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