Mit großer Freude hat Weltverbands-Präsident Klaus Schormann den Verbleib des Modernen Fünfkampfs im Programm der Olympischen Spiele registriert.

"Der Brief von IOC-Präsident Jacques Rogge mit der Bestätigung war wie ein Sonnenstrahl. Das setzt enorme Motivation frei. Wir werden mit unserem Sport weitere Meilensteine setzen", sagte der 66 Jahre alte Pädagoge.

Schormann, seit 20 Jahren Präsident des Weltverbandes UIPM, empfand die am Dienstag von der Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) beschlossene Zugehörigkeit zu den 25 olympischen Kernsportarten als Bestätigung der guten Arbeit der UIPM.

Diese hatte zuletzt den Wettkampf-Modus drastisch modernisiert.

Die fünf Disziplinen der Sportart (Reiten, Fechten, Schwimmen, Ausdauerlauf wie beim Biathlon zusammen mit Schießen) werden künftig nicht mehr an fünf Tagen, sondern binnen fünf Stunden im gleichen Stadion deutlich publikums- und medienwirksamer ausgetragen.

"Wichtig war auch unser neuer Fernseh-Vertrag mit dem russischen Sender ntv.plus. Das neue Format läuft über vier Jahre. Begleitet von einer großen TV-Anstalt können wir eine ganze andere Botschaft geben", sagte Schormann.

Darum fürchtet er auch weniger, dass seine Sportart in vier Jahren erneut auf dem Prüfstand des IOC stehen wird: "Unser neues Wettkampfformat und die anderen Initiativen werden überzeugen."

Schormanns Weltverband, zuletzt aus dem IOC-Topf für olympische Sportarten mit 14 Millionen Dollar gespeist, wird künftig etwas weniger Mittel erhalten: "Bisher waren es 26 Sportarten bei Olympia. Demnächst werden es 28 sein. Da bleibt für jeden etwas weniger."

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