Rund 100 Tage nach dem Ende der Olympischen Spiele in London haben im Olympiapark in Stratford die Umbaumaßnahmen begonnen.

Für Kosten in Höhe von rund 292 Millionen Pfund (362 Millionen Euro) soll dort für die Öffentlichkeit bis Juli 2013 der "Queen Elizabeth Park" entstehen, in dem Londons Bürger unter anderem die Wassersporthalle Aquatic Centre nutzen können.

"Wir wollen den Park so schnell und sicher wie möglich eröffnen", sagte Colin Naish von der Legacy Development Corporation LLDC.

Sorgenkind der Verantwortlichen bleibt das für 610 Millionen Euro erbaute Olympiastadion. Bis August 2015 wird es kein Schauplatz mehr für Sportveranstaltungen sein. Laut LLDC-Chef Dennis Hone soll frühestens im Dezember eine Entscheidung über die künftige Nutzung der Arena fallen, die in ihrem Fassungsvermögen von 80.000 auf 60.000 Zuschauer zurückgebaut wird.

Das Problem ist wie in vielen anderen Stadien die Laufbahn. Sie verhindert, dass die Fußball-Fans nahe genug am Geschehen sind. Ihre Entfernung ist wegen der Leichtathletik-WM 2017 auf fünf Jahre zurückgestellt.

Deshalb blieb es bisher auch bei Interessensbekundungen der Fußball-Klubs West Ham und Leyton Orient, die vor Olympia sogar schon um die künftigen Rechte gestritten hatten, sich nun aber ähnlich passiv verhalten wie die National Football League (NFL). Auch Pläne, die Arena in ein Formel-1-Rennen einzubeziehen, liegen auf Eis.

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