Kugelstoßerin Swetlana Kriweljowa will ihre bei Olympia 2004 in Athen gewonnene Bronzemedaille mit Macht verteidigen.

"Wenn sie kommen und mir die Medaille wegnehmen wollen, sage ich ihnen, zur Hölle mit euch", kündigte die Russin an, die zu den fünf anscheinend positiv nachgetesteten Athleten der Olympischen Sommerspiele 2004 in Athen zählen soll.

Die 43 Jahre alte Olympiasiegerin von Barcelona 1992 und Weltmeisterin von Paris 2003 versicherte, sie habe in 20 Jahren niemals gegen die Dopingbestimmungen verstoßen.

Die vier anderen angeblich nachträglich überführten Athleten sind Kugelstoß-Sieger Juri Belonog (Ukraine), der damit als vierter Athen-Olympiasieger Gold verlieren würde, der Hammerwurf-Zweite Iwan Tichon sowie die Bronzemedaillen-Gewinner Irina Jatschenko (ebenfalls Weißrussland/Diskus) und Gewichtheber Oleg Prepetschenow (Russland/bis 77 kg). Dies berichteten die "ARD"-Sportschau und "sportinside".

Die Athleten sollen Ende der Woche beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in Lausanne angehört werden. Alle fünf wiesen in einer Stellungnahme darauf hin, dass sie nie verbotene Substanzen genommen hätten. Die Nachtests sollen positiv auf Steroide angeschlagen haben.

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