Der frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher hat die Olympischen Spiele 2012 in höchsten Tönen gelobt.

"Die Spiele in London waren die menschlichen Spiele", schrieb der 85-Jährige in einem Gastbeitrag für die "Mitteldeutsche Zeitung": "Die Emotionalität der Spiele hat die Menschen in aller Welt einander näher gebracht."

Besonders angetan zeigte sich der ehemalige Bundesminister (1974 bis 1992) auch von den Paralympics.

Sie seien ebenbürtig an die Seite der klassischen Olympischen Spiele getreten. "Das signalisiert eine fundamentale Veränderung der Stellung behinderter Menschen in unserer Gesellschaft", schrieb Genscher.

Für den FDP-Politiker ist die Entwicklung ein Zeichen dafür, dass die Welt menschlicher geworden ist und näher zusammenrückt.

Nun liege es an jedem Einzelnen, diese Emotionalität im Alltag zu erhalten: "Diese Nähe muss sich auch zeigen, wenn es darum geht, Opfern von Kriegen und Bürgerkriegen zu helfen."

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