Alfons Hörmann hat auch knapp zwei Wochen nach seiner Wahl zum neuen Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) noch keine "Regierungserklärung" abgegeben.

Im Anschluss an die zweitägige Klausurtagung des DOSB-Präsidiums erklärte Hörmann am Mittwoch in Frankfurt/Main, dass erst Anfang April 2014 die wesentlichen und zukunftsweisenden Beschlüsse gefasst werden sollen.

Diese Beschlüsse sollen dann in einer "Agenda 2018" zusammengefasst werden.

"Am 22., 23. Januar werden wir die wichtigen Themen, die wir bisher andiskutiert haben, noch einmal miteinander besprechen. Das erste Quartal des kommenden Jahres wird der Analyse und Auswertung dienen, ab dem zweiten Quartal geht es an die Umsetzung", sagte Hörmann.

Auf der Agenda des neuen Präsidenten stehen die Auswirkungen der gescheiterten Olympia-Bewerbung Münchens, die Verbindung zwischen Schule und Sport, der Zustand des DOSB sieben Jahre nach seiner Gründung und die Zusammenarbeit mit der Politik hinsichtlich der Sport-Finanzierung.

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