Der neue DOSB-Präsident Alfons Hörmann will sich mit wichtigen Entscheidungen Zeit lassen.

"Ich werde mich nicht in irgendetwas reintreiben lassen", sagte der 53-Jährige den "Stuttgarter Nachrichten". Zehn Tage nach seiner Wahl in Wiesbaden hat er bereits deutliche Unterschiede zu seinem Job als Präsident des Deutschen Skiverbandes ausgemacht: "Ich würde es als neue Liga bezeichnen."

Beim vieldiskutierten Thema Doping sucht er auch den Rat von verbandskritischen Experten: "Wenn Kompetenzträger gute Ideen haben, dann sollen sie sich mit uns an einen Tisch setzen." Wichtig sei, "bei diesem Thema wieder in die Offensive zu kommen und zu transportieren, was wir hier täglich bereits leisten."

Die von Diskus-Olympiasieger Robert Harting mitinitiierte Deutsche Sportlotterie (DSL) sieht Hörmann offen: "Wir werden nichts verhindern, was dem Sport dient und nicht in Konkurrenz zu anderen Systemen steht, die dem Sport bereits nutzen."

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