DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch geht davon aus, dass der designierte Präsident Alfons Hörmann auch die Unterstützung der Landessportbünde erhalten wird.

"Er ist rhetorisch so beschlagen, dass es ihm nicht schwerfallen wird, alle von seiner Wahl zu überzeugen", sagte der Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, der sich selbst als Nachfolger von DOSB-Präsident Thomas Bach ins Spiel gebracht hatte: "Ich begrüße seine Kandidatur. Ich habe ihn kennen und schätzen gelernt. Er ist ein gestandener Mann, der weiß, was er will. Ich kann sehr gut mit seiner Kandidatur leben."

Die 62 Spitzenverbände des DOSB hatten sich am Mittwochabend auf Hörmann, den Präsidenten des Deutschen Skiverbandes, als Bach-Nachfolger geeinigt. Bach war als DOSB-Präsident zurückgetreten, nachdem er am 10. September an die Spitze des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gewählt worden war.

Die Wahl Hörmanns bei der DOSB-Mitgliederversammlung am 7. Dezember in Wiesbaden gilt als sicher, weil die Spitzenverbände bereits eine Stimmenmehrheit besitzen. Der neue DOSB-Präsident wird zunächst für ein Jahr gewählt und müsste sich dann im Dezember 2014 erneut zur Wahl stellen.

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