Thomas Bachs unterlegener Rivale um dem Kampf um das Präsidentenamt im Internationalen Olympischen Komitee, Richard Carrion, ist von all seinen IOC-Ämtern zurückgetreten. Dies wurde am Dienstag bekannt.

Der Banker aus Puerto Rico war Vorsitzender der IOC-Finanzkommission und dabei auch zuständig für die Verhandlungen um die TV-Rechte außerhalb Europas.

Diese Tätigkeit wird Carrion auf Einlenken von Bach bis zu den Winterspielen im Februar in Sotschi weiterführen. Carrions Verdienst im Ringen um lukrative Fernsehverträge war der Rekorddeal (rund 4,3 Milliarden Dollar) mit dem US-Fernsehriesen NBC für die TV-Rechte bis zu den Spielen 2020.

Carrion leitete zudem die Koordinierungskommission des IOC für die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro. Bach, der sich im letzten Wahlgang klar gegen Carrion durchgesetzt hatte, hat Ser Miang Ng (Singapur) gebeten, die kommende Sitzung der Finanzkommission im Dezember zu leiten.

Carrion will weiter IOC-Mitglied bleiben. Von 2004 bis 2012 war er Mitglied der Exekutive.

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