IOC-Präsident Jacques Rogge hat die russische Regierung im Hinblick auf das umstrittene Anti-Homosexuellen-Gesetz in die Pflicht genommen.

"Die Spiele selbst müssen für alle offen sein, das gilt für Zuschauer, Offizielle, Journalisten und natürlich die Athleten. Wir würden uns mit aller Kraft jeglicher Bewegung entgegenstellen, die dieses Prinzip gefährdet", sagte der 71-Jährige im "Tagesspiegel".

Das IOC werde weiter daran arbeiten, dass die Spiele ohne Diskriminierung stattfinden.

Von Einschränkungen geht Rogge aber ohnehin nicht aus: "Das IOC hat Zusagen von höchsten Regierungsstellen in Russland, dass diese Gesetzgebung niemanden beeinträchtigen wird, der die Spiele besucht oder daran teilnimmt."

Per Gesetz steht seit Juni in Russland die Verbreitung von Informationen über Homosexualität an Minderjährige unter Strafe.

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