Bundespräsident Joachim Gauck, das Internationale Olympische Komitee und Thomas Bach als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes haben den im Alter von 99 Jahren verstorbenen Berthold Beitz für seine Verdienste um den Sport gewürdigt.

"Deutschland hat einen Mann verloren, dem Gemeinschaft nicht nur ein Wort, sondern ein Wert war - einer der höchsten überhaupt", erklärte Gauck: "So viele kraftvolle Erinnerungen sind mit seinem Namen verbunden: das deutsche Wirtschaftswunder, olympische Erfolge, die Kulturstiftung Ruhr und - wofür ich ihm bleibend dankbar bin - die innere Einheit Deutschlands, für die er sich so unermüdlich engagiert hat."

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) erklärte, man sei in tiefer Trauer nach dem Tod des Ehrenmitglieds Berthold Beitz. Der Verstorbene war von 1972 bis 1988 16 Jahre lang Mitglied des IOC und von 1984 bis 1988 dessen Vizepräsident.

Beitz, Segler, Schütze und Ruderer, habe im IOC in den Kommissionen Finanzen und Olympische Bewegung gewirkt, ebenso bei der Vorbereitung des XII Olympischen Kongresses, und sei Ehrenvorsitzender der Stiftung Olympisches Museum gewesen.

Für diese Institution hatte Beitz Millionen gesammelt.

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