Lord Sebastian Coe ist am Mittwoch wie erwartet zum neuen Präsidenten des britischen Nationalen Olympischen Komitees BOA bestimmt worden.

Der 56 Jahre alte Chef der Olympischen und Paralympischen Spiele in London wurde von den 43 BOA-Mitgliedern einstimmig gewählt und ist damit Nachfolger von Colin Moynihan.

"Nach dem außergewöhnlichen Erfolg der Sommerspiele 2012 besitzt die BOA die wichtige Rolle, das Wachstum der olympischen Bewegung im Vereinten Königreich sicherzustellen", sagte Coe.

Coes eigentlicher Herausforderer Richard Leman, Chef des britischen Hockey-Verbandes, hatte frühzeitig seinen Verzicht erklärt, weil sich immer deutlicher abzeichnete, dass er gegen Coe keine Chance haben würde. Aus diesen Gründen hatte auch der bisherige Vorsitzende Moynihan auf eine Wiederwahl verzichtet.

Der frühere Mittelstrecken-Weltrekordler Coe war nach Olympia bereits von Premierminister David Cameron gebeten worden, ein Konzept zu entwickeln, das den Langzeit-Effekt des britischen Olympiaerfolges von 2012 sichern soll.

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