Wegen Datenklaus sind zehn Mitarbeiter des Organisationskomitees der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro entlassen worden.

Dies teilte ein OK-Sprecher der französischen Nachrichtenagentur "AFP" mit. Die Angestellten hatten während der Sommerspiele in London ohne Erlaubnis interne Dokumente heruntergeladen.

"Die Offiziellen haben Hand in Hand mit dem Londoner OK gearbeitet. Sie hatten freien Zugang zu den Archiven, aber nicht das Recht, irgendetwas herunterzuladen", sagte der Sprecher, "alle Dokumente wurden wieder an London 2012 zurückgegeben und die Mitarbeiter von Rio 2016 entlassen."

Sebastian Coe als Vorsitzender des Londoner OK LOCOG hatte in einem Telefonat mit seinem brasilianischen Pendant Carlos Nuzman darauf gedrängt, sofort Schritte gegen die Daten-Diebe einzuleiten.

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