Lord Sebastian Coe, erfolgreicher Chef des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele und die Paralympics in London, kann sich vor Ämtern bald kaum mehr retten. Der zweimalige 1500-m-Olympiasieger soll laut der "BBC" nun auch erster Kandidat für das Präsidentenamt im britischen Olympia-Komitee BOA sein.

Der amtierende BOA-Chef Colin Moynihan hatte angekündigt, bei der Wahl im kommenden November nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Sebastian Coe deutete bereits an, dass er sich für den Posten interessiere. Dies hatte der ehemalige Weltrekordler allerdings auch schon bei anderer Gelegenheit geäußert. Im Juli dieses Jahres hatte der 55-Jährige erklärt, er wolle als Nachfolger von Lamine Diack Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF werden.

"Ich bin bereit. Ich weiß, wie es geht", sagte er in einem Interview mit der "Times". Allerdings wird Diack seinen Posten frühestens am Ende seiner bis 2015 laufenden Amtszeit abgeben.

"Ich werde warten, bis seine Amtszeit ausläuft", hatte Coe erklärt, "ich würde mich freuen, meinen Sport anzuführen."

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