Die Olympischen Spiele 2012 in London werden nicht als die "Schlangen-Spiele" in die Geschichte eingehen.

Das versprach der für Sicherheit zuständige Minister James Brokenshire am Mittwoch. Zusätzliche Helfer und technische Hilfsmittel sollen zu lange Wartezeiten vor den Eingängen zu den Wettkampfstätten verhindern.

"Ich denke nicht, dass es die Schlangen-Spiele sein werden. Wir haben die Sicherheit im Fokus, aber wir wollen nicht penetrant werden", sagte Brokenshire als hoher Vertreter des Innenministeriums der Nachrichtenagentur Reuters. Schon an den Flughäfen und Häfen rund um die britische Hauptstadt sollen Hunderte uniformierte Mitarbeiter die Zuschauer in die richtigen Bahnen lenken.

Flexible mobile Einheiten sollen bei Problemen einspringen können. Insgesamt sollen die Fans nicht länger als 20 Minuten vor einem Stadion oder einer Halle warten müssen.

Für den Sicherheits-Koordinator der Spiele, Chris Allison, gehören die Sicherheitsmaßnahmen zum "modernen Leben".

Das werde genauso sein wie bei den letzten Winterspielen 2010 in Vancouver. London ist nach den Bombenanschlägen vor sieben Jahren, die 52 Todesoopfer gefordert hatten, sehr sensibel in Bezug auf die Sicherheit.

Für Allison sind die Feierlichkeiten zum 60-jährigen Thronjubiläum von Königin Elisabeth II. am Wochenende ein willkommener Testlauf für Olympia. Dabei werden an vier Tagen mehr als eine Million Besucher erwartet.

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