Das jahrelange Tauziehen zwischen dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und dem NOK der USA (USOC) hat ein Ende.

Die beiden Parteien einigten sich auf einen neuen Verteilerschlüssel für die olympischen TV- und Marketinggelder, der 2020 mit einer Laufzeit von 20 Jahren in Kraft tritt. Außerdem verpflichtet sich das USOC, sich zukünftig an den administrativen Olympia-Kosten des IOC zu beteiligen.

"Die Vereinbarung macht beide Parteien stärker", sagte IOC-Präsident Jacques Rogge im kanadischen Quebec. Damit ist der Weg für eine Olympia-Bewerbung der USA geebnet, so die Hoffnung von USOC-Präsident Larry Probst:

"Die Hindernisse auf dem Weg zu einer erfolgreichen Bewerbung sind somit hoffentlich beseitigt." Bei einem Meeting im Juni wollen die Amerikaner eine mögliche Olympia-Kandidatur diskutieren.

Auslöser für den Konflikt war die geltende Vereinbarung, dass das USOC 20 Prozent der Marketing-Einnahmen des IOC und 12,75 Prozent der Zahlungen des US-Fernsehens erhielt. Sowohl das IOC als auch andere Nationen hatten diese Regelung kritisiert. Der neue Vertrag legt fest, dass das USOC seine bisherigen Einkünfte beibehält, bei Steigerungen aber im geringeren Maße profitiert.

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