Englands Superstar David Beckham darf bei der Nominierung der britischen Fußball-Auswahl für die Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August) nicht mit einer Sonderbehandlung rechnen.

Der frühere Kapitän der englischen Nationalmannschaft soll sich wie jeder andere Spieler durch Leistung für das Großereignis im eigenen Land empfehlen. Das forderte der Chef des Organisationskomitees LOCOG, Sebastian Coe.

"Teammanager Stuart Pearce muss eine Mannschaft aufstellen, die den Titel gewinnen kann. Das gilt für jeden Trainer bei den Spielen, egal ob im Ringen oder im Fußball. Es gibt keinen Grund, einen Spieler aus anderen Gründen als für dessen Leistung zu nominieren", sagte Coe in Athen.

Dass Beckham als offizieller Botschafter für London 2012 Mitglied der Delegation war, die am Donnerstagabend im Panathinaikos-Stadion in der griechischen Hauptstadt das Olympische Feuer in Empfang nahm, nährten jedoch die Spekulationen, dass der 37-Jährige in den Kader berufen wird.

Coe mahnte dennoch: "Es wäre toll, ihn dabei zu haben. Aber in einem solch starken Wettbewerb kann niemand ins Team genommen werden, nur weil es für die Titelseiten der Zeitungen schön wäre."

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