Olympia-Gastgeber Großbritannien droht nach einem positiven Dopingtest der Verlust einer großen Medaillenhoffnung im Ringen.

In der A-Probe des gebürtigen Ukrainers Myroslav Dykun sind nach Angaben des britischen Ringer-Verbandes Amphetamine nachgewiesen worden. Der 29-Jährige wurde umgehend suspendiert, die finanzielle Förderung für den Griechisch-Römisch-Spezialisten ist vorerst ausgesetzt.

Sollte auch die B-Probe einen positiven Befund ergeben, wäre Dykuns Teilnahme an den Sommerspielen in London ausgeschlossen.

Dykun hatte 2010 bei den Commonwealth Games in Neu Delhi Gold in der Klasse bis 66 kg geholt.

"Wir werden Doping unter keinen Umständen entschuldigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es zur schnelleren Erholung oder Leistungssteigerung verwendet wird. Im britischen Ringen wird ein solches Verhalten nicht toleriert", sagte Colin Nicholson, Geschäftsführer des britischen Verbandes.

Weiterlesen