Uwe Alzen hat für das BMW-Team Schubert die Pole Position für die 40. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring gesichert.

Alzen hatte auf der mehr als 25 Kilometer langen Runde aus Grand-Prix-Strecke und der legendären Nordschleife in seinem BMW Z4 bei seiner Bestzeit von 8:18,382 Minuten gerade einmal 1,318 Sekunden Vorsprung vor dem Audi R8 LMS des Mamerow-Teams mit Chris Mamerow am Steuer. Rang drei ging mit 1,668 Sekunden Rückstand an die Mercedes-SLS-Crew des Black-Falcon-Teams.

Der Vorjahressieger aus dem Manthey-Team startet im Porsche 911 GT3 R im Nadelstreifen-Design von Position sechs. Pech hatte dagegen das Gemballa-Team um Altmeister Klaus Ludwig und den früheren Formel-1-Piloten Nick Heidfeld, der sein erstes 24-Stunden-Rennen bestreitet.

Zwei Motorschäden an ihrem McLaren MP4 12C verhinderten die Teilnahme am Top-40-Qualifying und warfen das Team auf Startplatz 39 zurück. "Wir müssen die Ruhe behalten, das Rennen ist morgen", meinte "König" Ludwig mit der ganzen Erfahrung seiner 62 Jahre und drei Gesamtsiegen beim Eifel-Marathon.

Alzen genoss dagegen den wilden Ritt zur Pole Position. "Es war eine schöne Erfahrung, mal allein auf der Strecke zu sein. Ich habe es abartig fliegen lassen", sagte der BMW-Werkspilot. Im neuen Top-40-Qualifying fuhren erstmals die 40 besten Teilnehmer in einem Einzelzeitfahren mit zwei gezeiteten Runden die Startaufstellung aus.

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