Der Finne Jari-Matti Latvala hat die dritte Etappe der Frankreich-Rallye gewonnen und die Führung übernommen.

Der 28 Jahre alte VW-Pilot absolvierte die Wertungsprüfungen acht bis 14 am Samstag als Schnellster und führt mit 2:18:58,3 Stunden denkbar knapp vor dem Spanier Dani Sordo (+0, 4 Sekunden/Citroen).

Unmittelbar dahinter entwickelte sich ein Zweikampf, den der neue französische Weltmeister Sebastien Ogier (+1,5/VW) gegen Landsmann und Rekordchampion Sebastien Loeb (+5, 0/Citroen) gewann.

Der neue Leader Latvala zeigte sich zufrieden aber auch beeindruckt von der Konkurrenz: "Ich glaube, das ist die knappste Rallye, die ich bislang erlebt habe. An der Spitze geht es unglaublich eng zu, die ersten Vier trennen nur ein paar Sekunden - das ist wirklich beeindruckend. Die Prüfungen waren echt knifflig, aber wir sind trotz der wechselnden Bedingungen sehr gut zu Recht gekommen."

Ogier, der am Freitag mit seinem Co-Piloten Julien Ingrassia nach einem schlechten Durchgang nur Platz fünf belegt hatte, war mit dem Ausgang der Etappe ebenfalls zufrieden.

"Wir mussten reagieren und mit viel Risiko attackieren." Der neunmalige Weltmeister Loeb und sein Beifahrer Daniel Elena haderten mit dem Material: "Das Auto hat sehr übersteuert. Das hat uns den ganzen Tag vor Probleme gestellt."

Der Belgier Thierry Neuville (Ford), am Freitag Sieger der zweiten Etappe, kam nach einem Reifenschaden mit 1:10,4 Minuten Rückstand ins Ziel und ist Fünfter.

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