Schrecksekunde für den früheren Formel-1-Piloten Robert Kubica: Anderthalb Jahre nach seinem schweren Rallye-Unfall hat es den 28-jährigen Polen bei der Rallye San Martino di Castrozza erneut erwischt.

13 Kilometer nach dem Start verlor Kubica in einer scharfen Kurve die Kontrolle über seinen Subaru, prallte zuerst gegen eine Laterne und dann gegen einen Baum. Italienische Medien berichten, dass der WM-Vierte von 2008 unversehrt geblieben sei.

"Hat es einen Sinn, noch weiterzumachen? Auch wenn Kubica offen sagt, dass er von einem Comeback in der F1 träumt, sollte er wirklich daran denken, sich eine Zukunft außerhalb des Motorsports aufzubauen", schrieb die "Gazzetta dello Sport".

Kubica hatte im Februar 2011 bei der Rallye Ronde di Andora in Italien bei einem Unfall schwere Arm- und Beinverletzungen erlitten und war in der Folgezeit mehrmals operiert worden. Zum Zeitpunkt des Unfalls stand Kubica bereits in seinem zweiten Jahr bei Renault unter Vertrag.

Zuvor war er in der Formel 1 von 2006 bis 2009 für BMW Sauber gefahren. Dabei glückte ihm 2008 beim Großen Preis von Kanada sein einziger Sieg. Insgesamt stand er in der Königsklasse neben seinem Sieg in insgesamt 76 Rennen noch elfmal auf dem Podest.

Erst am vergangenen Sonntag hatte Kubica die Rallye Ronde Gomitolo di Lana gewonnen.

"Ich will zurück in die Formel 1. Die nächsten Monate werden zeigen, ob es bereits im kommenden Jahr klappt oder erst 2014", hatte er angekündigt.

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