Der französische Rekordweltmeister Sebastien Loeb hat die Griechenland-Rallye für sich entschieden und damit seinen 71. Karriere-Erfolg gefeiert.

Der Citröen-Pilot gewann sechs der 22 Wertungsprüfungen und lag im Gesamtklassement des sechsten WM-Laufs am Ende 40 Sekunden vor dem Finnen Mikko Hirvonen (Citröen). Dritter wurde der Finne Jari-Matti Latvala (Ford/+3:05 Minuten), der am vorletzten Tag aufgrund einer Reifenpanne viel Zeit verloren hatte.

Durch den dritten Erfolg in Griechenland nach 2005 und 2008 und den vierten Saisonsieg ist Loeb seinem neunten WM-Titel ein großes Stück näher gekommen. In der Gesamtwertung liegt der 38-Jährige mit nun 30 Punkten Vorsprung auf dem zweitplatzierten Hirvonen unangefochten an der Spitze. Vom 22. bis 24. Juni starten die Rallye-Piloten in Neuseeland.

Am letzten Prüfungs-Tag hatte Loeb noch einmal einen Schreckmoment zu überstehen. Wegen eines Reifenschadens musste er einen Radwechsel vornehmen und verlor dadurch rund anderthalb Minuten.

"Ich musste während der gesamten Rallye hart kämpfen. Der Reifenschaden machte es nicht einfacher", sagte Loeb: "Ich bin froh, dass es dennoch zum Sieg gereicht hat."

Schlimmer hatte es seinen ersten Verfolger Petter Solberg erwischt. Der norwegischen Ex-Weltmeister rammte mit seinem Ford auf der ersten Prüfung des Tages einen Baum, dabei riss das rechte Hinterrad seines Fiesta RS WRC ab.

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