Das Team von Citroen verzichtet auf einen Protest gegen die Disqualifikation seines Fahrers Mikko Hirvonen nach dessen Sieg beim Rallye-WM-Lauf in Portugal.

Dem Finnen war am Sonntag sein Erfolg aberkannt worden, da die Rennkommissare zwei Regelverstöße festgestellt hatten. Die Kupplung und der Turbolader am Wagen von Hirvonen waren nicht regelkonform.

Nachdem Citroen die Strafe zunächst als ungerecht empfunden und einen Einspruch gegen das Urteil erwägt hatte, distanzierte sich das französische Team nun von diesen Überlegungen.

Grund soll auch eine Erklärung des Kupplungs-Lieferanten gewesen sein, der einräumte, dass die angelieferten Teile vom Regelement abweichen.

"Dieses Schreiben belegt, dass es nie unsere Absicht war zu betrügen. Wir haben aber auch erkannt, dass wir unsere eigenen Prozesse einer genauen Prüfung unterziehen müssen, da die betroffenen Teile bei unseren Checks nicht aufgefallen sind", erklärte Teamchef Yves Matton.

Damit darf sich der Norweger Mads Östberg über seinen ersten Triumph in der Rallye-WM freuen. Der 24-Jährige war nachträglich zum Sieger erklärt worden.

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