Das Schubert-BMW-Team mit Dirk und Jörg Müller, Uwe Alzen und Dirk Adorf führt die Spitzengruppe des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring (JETZT LIVE im SPORT1.de-LIVESTREAM) von Position eins aus in die Nacht. Tourenwagen-"König" Klaus Ludwig und sein Teamkollege Nick Heidfeld waren da aber nach einem Unfall bereits nur noch Zuschauer.

Die Schubert-Truppe, für die Alzen am Freitag die Pole Position herausgefahren hatte, lag im BMW Z4 GT nach sechs Stunden, einem Viertel der Distanz, an der Spitze des Feldes. Nach 39 absolvierten Runden hatten die BMW-Werkspiloten, die schon früh einen Reifenschaden hatten, rund 37 Sekunden Vorsprung vor dem Audi R8 LMS des DTM-Teams Phoenix mit Le-Mans-Sieger Marcel Fässler, Christopher Mies, Rene Rast und Frank Stippler.

Auf Rang drei lagen zu dem Zeitpunkt Klaus Graf, Thomas Jäger, Alexander Roloff und Jan Seyffahrt in einem Mercedes SLS des Rowe-Teams. Durch unterschiedliche Intervalle beim Reifenwechsel hatte es in der Anfangsphase allerdings zahlreiche Führungswechsel gegeben.

Das vorzeitige Aus für Ludwig und seinen Teamkollegen Heidfeld kam kurz vor Ende der vierten Stunde, als der 62 Jahre alte Routinier Ludwig mit dem McLaren MP4 12C GT3 des Gemballa-Teams in der schnellen Passage vor dem Schwedenkreuz beim Überrunden eines langsameren Teilnehmers berührt wurde und heftig gegen die Leitplanke krachte.

"Ich war schon längst vorbei, als er mit rechts aufs Rad gefahren ist", schimpfte der dreimalige Gesamtsieger, der für die 40. Auflage noch einmal in den Rennanzug geschlüpft war - und das wohl zum letzten Mal. "Aus, vorbei, das war das zweite Mal und ein Zeichen. Das brauche ich nicht mehr", meinte der Routinier.

Heidfeld fand den Ausfall bei seinem 24-Stunden-Debüt schade. "Ich bin nur sieben Runden gefahren und wäre gerne länger dabei gewesen", meinte der frühere Formel-1-Pilot: "Aber es hat trotzdem Spaß gemacht."

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