Der britische Speedway-Fahrer Lee Richardson ist am Sonntag bei einem Rennen im polnischen Breslau tödlich verunglückt.

Nach einem schweren Unfall war der 33-Jährige sofort in ein Krankenhaus gebracht worden, die Ärzte konnten das Leben des früheren Junioren-Weltmeisters aber nicht mehr retten. Richardson erlag am Sonntagabend inneren Verletzungen im Brustbereich.

"Im Namen der FIM spreche ich Lees Familie, seinen Freunden und seinem Team nach diesem tragischen Verlust mein tiefes Beileid aus", wird Vito Ippolito, Präsident der FIM, zitiert.

Auch Speedway-Weltmeister Greg Hancock zeigte sich tief betroffen. "Das ist eine unglaubliche Nachricht. Ich kann es nicht fassen, dass ein weiterer Unschuldiger tot ist. Unsere Gedanken sind bei der Familie Richardson. Ruhe in Frieden, Lee", schrieb der Amerikaner bei Twitter.

Richardson hatte am Kurvenausgang mit seinem Vorderrad die Maschine eines Kontrahenten berührt und danach die Kontrolle verloren.

Der Engländer wurde vom Motorrad geschleudert und krachte mit voller Wucht in die Außenbegrenzung der Strecke.

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