Mit einem Frühstart hat sich Daniel Abt bei seinem Debüt in der GP3-Serie in Barcelona selbst um eine gute Platzierung gebracht.

Der 19-Jährige aus Kempten, Sohn von DTM-Teamchef Hans-Jürgen Abt, hatte sich von Startplatz sechs direkt an die Spitze katapultiert, war dabei aber deutlich zu früh losgefahren. Die fällige Durchfahrtstrafe warf ihn auf Rang 18 zurück.

Mehr als der 13. Platz war dann von dort aus nicht mehr drin.

"Leider hat der Frühstart das Wochenende ein bisschen kaputt gemacht. Ich hatte Angst, dass die Kupplung durchschmort, also bin ich lieber losgefahren", sagte Daniel Abt: "Als es dann recht lange bis zur Anzeige der Durchfahrtstrafe dauerte, habe ich kurz gedacht, dass es vielleicht doch noch gereicht hat."

Im zweiten der insgesamt 16 Rennen der Nachwuchsserie, die im Rahmenprogramm von acht europäischen Formel-1-Rennen fährt, holte Abt als Siebter zumindest seine ersten zwei Punkte.

Von Startplatz 13 hatte er sich durch Ausrutscher und Durchfahrtstrafen von Konkurrenten nach vorne gearbeitet. Der Sieg ging an Abts Teamkollege Conor Daly (USA). Das erste Rennen am Samstag hatte der Australier Mitch Evans gewonnen, Schützling von Formel-1-Pilot Mark Webber.

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