Moto2-Fahrer Marcel Schrötter hat bei SPORT1 seine Kritik an Sandro Cortese nach dem Rennen in Indianapolis relativiert.

"Nach dem Rennen war bei mir viel Frust dabei. Sandro hat mich überholt, das war ziemlich eng", sagte der Kalex-Fahrer.

Er empfinde die Aktion aber nicht als überhart, so Schrötter zu SPORT1: "Es war halt nur an einer Stelle, die sehr kritisch ist, weil man dort wenig Grip hat. Es war aber nicht so, dass Sandro da extremen Mist gebaut hätte."

Zuvor hatte er seinen Kollegen massiv attackiert.

"Es gibt Leute, die überholen so blödsinnig. Auch mein deutscher Kollege", hatte Moto2-Pilot Marcel Schrötter nach seinem enttäuschenden 15. Platz auf Sandro Cortese geschimpft.

Auf einen anderen Rivalen ist Schrötter allerdings immer noch sauer. "Das Hauptproblem lag darin, dass ich schon zwei Runden zuvor von Simone Corsi gerempelt wurde. Deshalb musste sich über die Wiese fahren und habe einige Sekunden verloren", ärgerte sich der 20-Jährige über den Italiener.

Die Streitigkeiten mit Cortese, der sich in Indianapolis keiner Schuld bewusst war, will er beilegen. "Wenn wir uns in Brünn sehen, werden wir bestimmt noch einmal darüber reden. Von meiner Seite sollte es da keine Probleme geben", sagte Schrötter.

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