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MotoGP-Fahrer Stefan Bradl hat sich am Mittwochmorgen wegen der Rennfahrerkrankheit "arm pump" einer erneuten Operation unterzogen.

Der Eingriff am rechten Unterarm, der in der Kreisklinik in Wertingen bei Augsburg stattfand, ist gut verlaufen. Der Bayer darf das Krankenhaus bereits am Mittag wieder verlassen.

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Der Honda-Pilot hatte sich schon vor knapp eineinhalb Jahren wegen der gleichen Beschwerden beim Spezialisten Dr. Xavier Mir einer Operation unterzogen.

Am vergangenen Sonntag beim Großen Preis von Spanien in Jerez war er wegen Schmerzen im rechten Unterarm nun nicht über den enttäuschenden zehnten Platz hinausgekommen und hatte sich daraufhin untersuchen lassen.

"Ich hatte eine sehr gute Operation und werde alles dafür tun, für Le Mans in Form zu sein", schrieb Bradl bei Twitter und veröffentlichte ein Foto, das ihn mit erhobenem Daumen im Krankenbett zeigt. Damit bestätigte er auch entsprechende SPORT1-Informationen. Die Teilnahme am Großen Preis von Frankreich (18. Mai LIVE im TV auf SPORT1) ist nicht gefährdet.

Bradl dankte dem operierenden Arzt Dr. Wolfgang Streifinger: "Wir kennen uns seit 2010, als er mich zum ersten Mal operiert hat. Die Operatio jetzt ging wirklich schnell, nur 15 Minuten."

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Bradl hatte am Montag sogar noch einen Test-Tag in Jerez absolviert. Der frühere Moto2-Weltmeister war schon vor knapp eineinhalb Jahren in Barcelona vom Spezialisten Dr. Xavier Mir operiert worden.

"Offenbar ist in dem Bereich, wo Dr. Mir reingeschnitten hat, jetzt alles in Ordnung. Aber anscheinend entstehen die Probleme im vorderen Bereich", sagte Bradl vor der Operation "Speedweek".

Es kommt zu "arm pump", wenn sich durch die Arbeit an Bremse und Gas die Muskeln ausdehnen. Dadurch wird der Blutkreislauf abgeschnitten.

Der dreimalige Weltmeister Dani Pedrosa (Spanien/Honda) war am Dienstag wegen der gleichen Symptome operiert worden.

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