Der Motorrad-GP auf dem Sachsenring im kommenden Jahr scheint trotz einer Beschwerde gegen eine Finanzhilfe für die Rennstrecke nicht in Gefahr.

"Die Beschwerde erfreut uns nicht, aber das müssen wir jetzt als gegeben hinnehmen. Für das nächste Jahr sehe ich aber keine Probleme", sagte Jan Hippold, stellvertretender Aufsichtsratschef des Veranstalters SRM.

Nach Informationen der "Freien Presse" in Chemnitz hat der Betreiber des konkurrierenden Lausitzrings wegen der Gewährung von Fördergeldern durch den Freistaat Sachsen in Höhe von 1,5 Millionen Euro Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingelegt.

Mit dem Geld sollten bereits notwendige Umbauten auf dem Sachsenring, auf dem der einzige deutsche Lauf zur Motorrad-WM ausgetragen wird, bezahlt werden.

Der Grand Prix findet im kommenden Jahr am 14. Juli statt, das geht aus dem am Freitag vom Motorrad-Weltverband FIM veröffentlichten provisorischen WM-Kalender hervor.

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