Andrea Iannone fuhr sich am Freitag mit der zweitbesten Zeit ins Rampenlicht
Andrea Iannone sorgte mit seinem zweiten Platz für eine große Überraschung © FGlaenzel

Andrea Iannone feiert in Mugello mit Platz zwei das beste Qualifyingergebnis seiner bisherigen Karriere und ist ausgerechnet bei seinem Heimspiel bester Ducati-Pilot

Freie Fahrt voraus: Andrea Iannone wird am Sonntag beim Start in Mugello erstmals kein anderes MotoGP-Motorrad vor ihm haben, das ihm die Sicht versperrt. Der Italiener qualifizierte sich ausgerechnet bei seinem Heimrennen als Zweiter erstmals auf einem Platz in der ersten Startreihe. Neben ihm stehen am Sonntag die beiden Weltmeister Marc Marquez und Jorge Lorenzo.

"Ich bin sehr glücklich, denn für mich, mein Team und Ducati ist das eine unglaubliche Leistung", freut sich der Pramac-Pilot und fügt hinzu: "Es ist wunderschön, denn Mugello ist für mich und Ducati eine besondere Strecke. Trotzdem denke ich, dass es morgen sehr schwer werden wird, denn nach fünf oder sechs Runden bauen die Reifen ab. Honda und Yamaha haben eine etwas bessere Pace."

Mit einem Lachen fügt er hinzu: "Ich werde mein bestes geben und es wird für mich sehr wichtig sein, nicht zu stürzen." Genau das passierte ihm beim vergangenen Rennen in Le Mans, da war für den 24-Jährigen nach nur einer Runde Feierabend. Der beste Startplatz seiner bisherigen MotoGP-Karriere dürfte allerdings ein gutes Trostpflaster für diesen Ausfall sein.

Allerdings hatte der Italiener im Qualifying durch den weicheren Reifen einen großen Vorteil. Ob er diesen jedoch auch im Rennen verwenden kann, steht noch nicht fest: "Ich weiß es nicht. Ich will mit dem weichen Reifen anfangen, denn dadurch habe ich auf der Seite mehr Grip. Auf dieser Strecke ist es aber sehr schwierig."

Etwas enttäuscht wirkte jedenfalls Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso, der ausgerechnet vor heimischer Kulisse von einer Kundenmaschine geschlagen wurde. Der Italiener erklärt: "Iannone war auch schon in der Vergangenheit schnell, aber nicht konstant. Auf dieser Strecke ist er immer schnell und hat hier zwei Moto2-Siege gefeiert. Seine Pace ist schnell und er kann sicher ein gutes Rennen fahren." Auf die Frage, ob sein Landsmann es aufs Podium schaffen kann, antwortet er mit einem Lachen: "Ich weiß es nicht, es ist mir egal."

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