Stefan Bradl tüftelt mit seinem LCR-Team am richtigen Setup für Mugello © LCR

Stefan Bradl findet den siebten Platz im Mugello-Training "akzeptabel", schöpft aber vor allem Mut aus seinen schnellen Rundenzeiten auf gebrauchten Reifen

Stefan Bradl belegte im Freitagstraining zum Grand Prix von Italien in Mugello den siebten Platz, 0,921 Sekunden hinter Spitzenreiter Marc Marquez, aber nur rund eine halbe Sekunde hinter der virtuellen ersten Startreihe. "Der siebte Platz ist akzeptabel, aber wir hätten die zweite Session gut gebrauchen können, um das Motorrad abzustimmen", sagt der LCR-Honda-Pilot.

"Das Gute is, dass wir heute Morgen verschiedene Lösungen ausprobiert haben und ich mit einer höheren Schwingenlänge gefahren bin", erklärt er. "Das war heute der größte Schritt, den wir gemacht haben. Wir drehten einige Runden damit, aber später wechselten wir zurück auf das Standard-Motorrad und wir konnten unsere Rundenzeit auf gebrauchten Reifen verbessern."

"Das ist wirklich wichtig. Es ist gut für mein Selbstvertrauen, am Ende der Session mit gebrauchten Reifen nochmal schnell zu sein", sagt Bradl. "Es wird nicht einfach, speziell weil Ducati hier getestet hat und auf dieser Strecke ziemlich stark ist. Schauen wir mal, wie das Wetter morgen wird, und dann verfolgen wir unseren Plan weiter und bekommen hoffentlich ein gutes Qualifying hin."

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