Dunlop ist im Fahrerlager in den Klassen Moto2 und Moto3 präsent © FGlaenzel

Dunlop ist in den Klassen Moto2 und Moto3 Exklusivausrüster, aber für die MotoGP wurde kein Angebot abgegeben - Die Gründe für diese Entscheidung

Dunlop hat sich gegen ein Angebot für die Ausrüstung der MotoGP ab der Saison 2016 entschieden, obwohl man im Fahrerlager durch die exklusiven Verträge in den Klassen Moto2 und Moto3 präsent ist. Dunlop-Motorsport-Direktor Sanjay Khanna erklärt die Gründe dafür: "Die MotoGP ist eine sehr starke globale Meisterschaft. Wir sind stolz auf unsere langjährige Zusammenarbeit in den Klassen Moto2 und Moto3. Dunlop ist in der glücklichen Lage, starke Partnerschaften mit Motorradherstellern in starken Meisterschaften weltweit zu haben."

"Wir haben die Entscheidung getroffen, uns in der unmittelbaren Zukunft auf die Entwicklung und die Bereitstellung der Reifen für diese wichtigen Partner zu konzentrieren", so Khanna. "Wir glauben, dass unsere Performance in Serien, wo es einen offenen Reifenwettbewerb gibt, unterstreicht, dass Dunlop auf einem Toplevel gewinnen kann."

Damit spricht er Serien wie die Langstrecken-WM an, wo Dunlop in den vergangenen zehn Jahren acht Mal gewonnen hat. "Da wir bereits für 2015 und danach viele Aktivitäten geplant haben, haben wir uns nicht an der MotoGP-Ausschreibung beteiligt. Wir schließen das aber für die Zukunft nicht kategorisch aus." Die Ausschreibung, an der sich nur Michelin beteiligt hat, gilt für die Jahre 2016 bis 2018. Michelin wird somit auch Nachfolger von Bridgestone sein.

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