Stefan Bradl beendete das Qualifying als zweitbester Honda-Pilot © FGlaenzel

Gute Nachrichten aus Le Mans: LCR-Honda-Pilot Stefan Bradl fährt im Qualifying zu Startplatz vier und peilt im Rennen ein Top-5-Ergebnis an

Ex-Moto2-Weltmeister Stefan Bradl reiste wie Honda-Markenkollege Dani Pedrosa geschwächt nach Frankreich zum Grand Prix in Le Mans. Die beiden MotoGP-Piloten ließen sich zwischen Jerez und Le Mans am rechten Unterarm operieren, um das gefürchtete Armpump-Problem zu lösen. Am Freitag ließ sich Bradl schmerzstillende Spitzen geben. Samstag konnte der Deutsche darauf verzichten.

Im Qualifying fuhr Bradl zu Startplatz vier. Etwa acht Zehntelsekunden Rückstand hatte der Deutsche auf Marc Marquez. "Nachdem wir gestern verschiedene Tests durchführten, kehrten wir zu unserer Basis-Geometrie zurück, die wir bei den vergangenen Rennen verwendeten. Damit hatte ich mehr Gefühl fürs Vorderrad. Unser Tempo war ziemlich gut und ich freue mich über Platz vier, doch wir müssen realistisch bleiben", fordert er.

"Die anderen Fahrer sind auch sehr schnell. Ich starte aus der zweiten Reihe. Neben mir stehen mit Rossi und Lorenzo zwei starke Gegner. Selbst Pedrosa wird pushen, um die Spitzengruppe einzuholen. Ein Platz in den Top 5 ist unser Ziel. Das wäre ein sehr gutes Ergebnis für uns", erklärt der LCR-Pilot. "Meinem Arm geht es besser. Heute war eine schmerzstillende Spritze nicht nötig."

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