Jorge Lorenzo fuhr mit Ablauf der Trainingszeit die schnellste Runde © Yamaha Motor Racing Srl

Jorge Lorenzo fährt in Le Mans im dritten Freien Training die schnellste Zeit und setzt sich vor Marc Marquez an die Spitze - Stefan Bradl weiterhin Sechster

Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo stahl Marc Marquez im dritten Freien Training für den Grand Prix von Frankreich in Le Mans die Show. Über weite Strecken lag der Weltmeister an der Spitze der Zeitenliste, doch mit Ablauf der 45 Minuten schüttelte Lorenzo eine Runde in 1:33.021 Minuten aus dem Ärmel. Damit katapultierte sich Lorenzo, der schon drei MotoGP-Siege in Le Mans gefeiert hat, an die Spitze. Er war um 0,024 Sekunden schneller als Marquez.

Das Feld lag auf dem 4,2 Kilometer langen Bugatti-Circuit dicht beisammen, denn bis Platz elf betrug der Abstand acht Zehntelsekunden. Hinter Marquez folgte Rookie Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha) als Dritter. Yamaha präsentierte sich nach dem durchwachsenen Freitag deutlich stärker. Valentino Rossi, der am Vortag mit der Abstimmung seiner M1 nicht zufrieden war, folgte als Fünfter. Bradley Smith wurde mit der zweiten Tech-3-Yamaha Achter.

Aber auch die Kunden-Hondas waren vorne mit dabei. Alvaro Bautista (Gresini) setzte seine aufsteigende Form mit der viertschnellsten Zeit fort. Der Deutsche Stefan Bradl (LCR-Honda) reihte sich hinter Rossi auf Platz sechs ein. Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa belegte Rang sieben. Andrea Dovizioso (Ducati) und Andrea Iannone (Pramac-Ducati) komplettierten die Top 10.

Iannone war der einzige Fahrer in den Top 10, der seine Zeit vom Vortag nicht verbessern konnte. Dennoch belegte der Italiener in der kombinierten Zeitenliste aller drei Freien Trainings Platz acht und ist damit direkt für Q2 qualifiziert. In den Schlussminuten wurde es um den zehnten Platz der kombinierten Zeitenliste zwischen Dovizioso und Aleix Espargaro (Forward-Yamaha) spannend.

Schließlich schaffte es Dovizioso, während Aleix Espargaro Elfter wurde und am Nachmittag in Q1 antreten muss. Auch Ducati-Werksfahrer Cal Crutchlow schaffte es als 13. nicht. Aleix Espargaro, Crutchlow und Yonny Hernandez (Pramac-Ducati) gelten am Nachmittag in Q1 als Anwärter auf die ersten beiden Plätze, die den Einzug ins Q2 bedeuten. Im hinteren Teil des Feldes konnten auch Scott Redding (Gresini-Honda) und Michael Laverty (PBM) ihre Freitagszeiten nicht verbessern.

Direkt für Q2 qualifiziert:

Teilnehmer in Q1:

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