Valentino Rossi nur Zehnter: Große Probleme mit dem Setup der M1 © Yamaha Motor Racing Srl

Der Yamaha-Werkspilot kämpft in Le Mans um den direkten Einzug ins Q2 und beendet den ersten Trainingstag nur auf Position zehn

Ein Start aus der ersten Reihe war das erklärte Ziel von Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi vor dem Beginn des fünften Rennwochenendes der Saison. Doch bisher kam der Italiener in Le Mans nicht in Schwung. Das Setup seiner Yamaha M1 passt momentan überhaupt nicht. Am Freitag war Rossi nur drittschnellster Yamaha-Pilot und ließ Rookie Pol Espargaro nur acht Tausendstelsekunden hinter sich. Platz zehn für den MotoGP-Routinier mit mehr als einer Sekunde Rückstand.

"Ich bin mit dem Tag nicht zufrieden, vor allem nicht mit dem Nachmittag", schimpft der "Doktor". "Ich war nicht besonders stark und nicht in Reichweite zur Spitze. Ich habe viele Probleme mit dem Motorrad, vor allem beim Beschleunigen. Ich habe große Probleme, wenn ich ans Gas gehe, weil das Motorrad sehr nervös ist. Wir probierten im Training viele verschiedene Einstellungen, doch wir konnten das Problem nicht beheben."

"Ich bin zu weit von der Spitze entfernt. Wir müssen die Daten für Samstag auswerten und uns verbessern, damit wir konkurrenzfähiger sind. Es ist wichtig, hier in den Top 5 zu starten", betont Rossi, der zwischen den beiden Chassis-Varianten hin und her wechselte. Das neue Chassis, das er in Jerez verwendete, funktioniert in Le Mans nicht besonders gut. "Der Unterschied zwischen Jerez und hier beim Setup ist unglaublich. Wir müssen viele Dinge ändern. Doch in Le Mans ist es immer so", bemerkt Rossi.

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