Andrea Iannone war am Freitag deutlich schneller als die Ducati-Werkspiloten © FGlaenzel

Der Pramac-Ducati-Pilot verpasst die Freitagsbestzeit in Le Mans knapp, freut sich über die Fortschritte bei Ducati und sieht noch Potenzial für Verbesserungen

In den finalen Minuten des zweiten Freien Trainings zum Grand Prix von Frankreich in Le Mans war Pramac-Ducati-Pilot Andrea Iannone auf Bestzeitkurs. Er folgte der Werks-Honda von Dani Pedrosa und wurde etwas aufgehalten. Beim Überqueren des Zielstrichs wies die Zeitnahme 0,007 Sekunden Rückstand auf Leader Marc Marquez aus. Iannone war damit erster Verfolger des spanischen Seriensiegers.

"Ich bin mit dem Verlauf des Trainings sehr zufrieden", bemerkt Iannone nach den Freitagstrainings gegenüber 'MotoGP.com'. Trotz der starken Rundenzeiten sieht er noch Verbesserungspotenzial: "Ich habe ein Problem beim Bremsen. Es ist ziemlich schwierig, die Maschine abzubremsen. Dafür beschleunigt das Motorrad gut und lässt sich gut in die Kurven lenken. Das Ergebnis ist ziemlich gut. Ich bin sehr zufrieden."

Es ist offensichtlich, dass es bei Ducati aufwärts geht. Iannone kommt mit der GP14 deutlich besser zurecht als mit der Vorjahresmaschine. "Das Motorrad wurde deutlich verbessert. Doch ich habe mich ebenfalls gesteigert", hält der Italiener fest, der in Frankreich ein gutes Ergebnis anstrebt: "Ich werde am Abend die Daten mit dem Team auswerten, weil es sehr wichtig ist, dass wir uns morgen noch einmal steigern."

Bei der schnellsten Runde verwendete Iannone den weichen Open-Reifen. Ob er damit die Renndistanz schafft, ist noch ungewiss: "Im ersten Training verwendete ich den härteren Hinterreifen. Er ist nicht schlecht und ziemlich konstant. Damit kann ich 1:40.5 bis 1:40.6 fahren. Im finalen Stint habe ich den weicheren Reifen probiert, was ich am Vormittag nicht machen konnte. Ich konnte meine Rundenzeit damit verbessern."

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