Die Einheitselektronik ermöglicht momentan keine Spitzenergebnisse © FGlaenzel

Nach dem furiosen Testwinter und den Katar-Trainings war Aleix Espargaro ein Kandidat für die Top 3, zuletzt blieb er aber im Verfolgerfeld unauffällig

Forward-Pilot Aleix Espargaro setzte sich mit Spitzenzeiten bei den Wintertests und Trainingsbestzeiten beim Saisonauftakt in Katar stark in Szene und wurde vor dem ersten Rennen als ernste Bedrohung für die Spitzenfahrer angesehen. Doch zuletzt tat sich der Spanier schwer, mit seiner Open-Yamaha an der Spitze Impulse zu setzen. Nach den vier ersten Saisonrennen ist Espargaro WM-Siebter.

"Es ist nicht nur der Top-Speed und die Beschleunigung sondern auch die Elektronik", begründet er die jüngsten Ergebnisse. "Ich weiß, dass wir auf einigen Strecken nah dran sein können, doch es wird schwierig, den Sprung aufs Podium zu schaffen", wird er von 'Crash.net' zitiert. "Wir sollten momentan nicht ans Podium denken, weil wir nicht die gleiche Elektronik haben wie die Factory-Fahrer und ich viel herumrutsche."

"Le Mans ist ein sehr guter Kurs für mich, weil ich es mag, hart zu bremsen und in die Kurven hineinzubremsen. Es gibt viele Kurven, wo man das macht. Dem Motorrad liegt das weniger. Ich denke, die Ducati und die Honda sind diesbezüglich stärker. Doch wir sind besser, wenn man die Bremse löst. Wir können höhere Kurvengeschwindigkeiten fahren", analysiert Espargaro vor dem fünften Saisonlauf.

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