Stefan Bradl hatte etwa eine Sekunde Rückstand auf Marc Marquez © LCR-Honda

Beim Montagstest in Jerez dreht Stefan Bradl 70 Runden und kämpft erneut mit Schmerzen im rechten Arm - Medizinische Untersuchung soll das Problem lösen

Nach dem schmerzvollen Rennen in Jerez musste LCR-Honda-Pilot Stefan Bradl beim Test am Montag noch einmal die Zähne zusammenbeißen. Insgesamt 70 Runden drehte der Deutsche, um seine Honda RC213V weiter zu optimieren. Gegen Ende des Tages kehrten die Armpump-Probleme zurück, die Bradl schon im Rennen behinderten. Eine Untersuchung in Deutschland soll dem Problem nun auf den Grund gehen.

"Es war ein sehr intensiver Tag für uns. Wir haben in verschiedenen Bereichen des Setups gearbeitet. Wir haben mit der Anpassung der Geometrie weitergemacht. Damit haben wir bereits beim Rennwochenende begonnen. Es funktionierte gut, weil wir gute Rundenzeiten fahren konnten", berichtet der LCR-Pilot, der den Test als Sechster beendete und 0,976 Sekunden zurück lag. "Später konzentrierten wir uns auf die Elektronik. Wir beschäftigten uns mit dem Benzinverbrauch, um möglichst viel Sprit einzusparen."

"Zudem haben wir an den Motormappings gearbeitet, um die Leistungsabgabe zu modifizieren. Der rechte Arm verursachte am Ende Schmerzen, doch ich konnte meine To-do-Liste abarbeiten. Ich unterziehe mich am Dienstag in Deutschland einer Untersuchung und hoffe, das Problem schnell zu lösen", schildert Bradl, der beim Grand Prix in Jerez bis auf Position zehn zurückfiel.

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