Yamaha-Pilot Valentino Rossi fuhr beim Test in Jerez die drittschnellste Zeit © Yamaha Motor Racing Srl

Obwohl Yamaha beim Jerez-Test keine neuen Teile bereitstellen kann, macht Valentino Rossi Fortschritte bei der Elektronik und der Balance

Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi konnte sich nach dem zweiten Platz beim Grand Prix in Jerez auch beim Montags-Test in der Spitzengruppe behaupten. Mit einer persönlichen Bestzeit in 1:39.063 Minuten belegte der Italiener den dritten Platz in der Zeitenliste. Beim finalen Umlauf fuhr Rossi seine schnellste Runde des Tages und verpasste die Vorgabe von Marc Marquez um 0,314 Sekunden. Teamkollege Jorge Lorenzo war nur 64 Tausendstelsekunden schneller als Rossi.

Neue Entwicklungen von Yamaha gab es nicht. "Wir hatten nicht viele neue Teile, die wir probieren konnten. Wir haben kleine Details getestet", bemerkt Rossi, der mit dem Verlauf des Testtags zufrieden war: "Unterm Strich war es ein wichtiger Test. Ich war ziemlich flott unterwegs und bin mit meinem Tempo zufrieden. Wir haben uns mit der Elektronik beschäftigt, um die Leistung in den Beschleunigungszonen besser auf den Asphalt zu bringen. Das lief gut."

"Zudem haben wir Lösungen beim Chassis gesucht, um am Kurveneingang Fortschritte zu erzielen. Wir haben diesbezüglich den richtigen Weg eingeschlagen, um das Motorrad zu verbessern. Es war also auch ohne eine Vielzahl neuer Teile ein guter Test", bilanziert der MotoGP-Routinier zufrieden. Für Jerez stellte Yamaha den Werkspiloten einen neuen Rahmen bereit. Dieser wurde bereits beim Rennwochenende verwendet. "Ich habe mit dem neuen Rahmen weitergemacht. Es ist der Rahmen, den ich bevorzuge. Ich gehe davon aus, dass ich diesen Rahmen auch in Le Mans verwenden werde", so Rossi.

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