Andrea Dovizioso ist mit seiner Vorstellung in Jerez und dem fünften Platz zufrieden © Ducati

Andrea Dovizioso ist mit seiner Leistung in Jerez insgesamt zufrieden, gibt allerdings auch zu, dass der Rückstand auf die Hondas und Yamahas aktuell zu groß ist

Andrea Dovizioso ist auch im vierten Rennen der MotoGP-Saison 2014 wieder in die Punkte gefahren und konnte den vierten Platz in der Weltmeisterschaft verteidigen. Mit seinem fünften Platz in Jerez ist der Italiener dementsprechend zufrieden, allerdings weiß der 28-jährige Ducati-Pilot auch, dass der Rückstand auf Sieger Marc Marquez deutlich zu groß ist.

"Jeder weiß, dass ich mich auf dieser Strecke immer schwergetan habe. Ich denke, dass wir das Beste herausgeholt haben", erklärt Dovizioso und ergänzt: "Wenn wir den Rückstand von 27 Sekunden betrachten, dann können wir natürlich nicht zufrieden sein, aber es ist momentan nicht mehr drin. Wir haben das Motorrad nicht verändert, das ist jetzt eben unser Rückstand. Das ist die Realität."

"Wir müssen jetzt auf neues Material warten und versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu holen. Ich bin mit dem Saisonstart und dem fünften Platz heute zufrieden. Wir sind vom Speed her nicht da, wo wir sein wollen, das weiß jeder", sagt Dovizioso, der vor allem im Fahrstil der vier Top-Piloten den großen Unterschied sieht.

"Sie fahren komplett anders, aber das nicht Neues", sagt "Dovi" und ergänzt: "Solange wir das Motorrad nicht so verbessern, damit wir auch so fahren können, werden wir nicht näher herankommen. Es wird solche Situationen wie in Amerika geben, aber dauerhaft so nah dran zu sein, ist unmöglich." In Austin war Dovizioso überraschend auf Rang drei gefahren, weil viele andere Piloten mit Reifenproblemen zu kämpfen hatten.

Im Bezug auf das Rennen in Jerez erklärt der Italiener: "Ich denke, dass ich ein intelligentes Rennen gefahren bin. Ich konnte nicht pushen oder eine gute Rundenzeit fahren. Ich musste die Reifen schonen und durfte nicht über das Limit gehen. Ich konnte nicht hart bremsen und hatte keine gute Geschwindigkeit in der Kurve. Es war unmöglich. Also musste ich versuchen, konstant zu fahren. Das hat funktioniert, denn die Fahrer hinter mir fuhren über dem Limit und konnten mich nicht überholen. Sie schafften es zwar, aber dann konnte ich kontern."

In den letzten Runden lieferte sich Dovizioso einen heißen Kampf mit Alvaro Bautista und Aleix Espargaro. "Ich denke, dass ich am Ende mehr Traktion hatte als Espargaro und Bautista", sagt der Ducati-Pilot und ergänzt: "Ich freue mich, dass ich am Ende den Kampf gegen die Yamaha und die Honda gewonnen habe." Mit einem Lächeln nennt er auch noch einen weiteren positiven Aspekt des Wochenendes: "Ich bin glücklich, dass ich nach der ersten Kurve in Führung lag."

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