Bradley Smith überlässt bei seinem Training nichts dem Zufall © Tech 3

Der Verzicht auf Süßigkeiten gehört für Bradley Smith zum Job - In diesem Winter verzichtet der Brite auf Urlaub und konzentriert sich auf das Training in Andorra

Wie wichtig das Gewicht der MotoGP-Piloten trotz der leistungsstarken Prototypen ist, belegt die Diskussion über das kombinierte Gewichtslimit in der Königsklasse. Um an der Spitze mitzuhalten, müssen die Fahrer bis in den letzten Muskel durchtrainiert sein. Verstecke Fettpolster entscheiden im Zweifel über Sieg oder Niederlage. Das weiß auch Tech-3-Pilot Bradley Smith, der sein Training im Winter weiter intensivieren möchte.

"Wir haben bis zu den ersten Tests in Malaysia viel Freizeit. Viel Zeit wird durch das Trainingsprogramm in Anspruch genommen, für das ich mich entschieden habe", erklärt Smith den Kollegen von 'MotoGP.com'. Im Winter pendelt der Brite zwischen Oxford, seiner Heimat, und Andorra, seiner Wahlheimat. "Andorra ist eine tolle Gegend. Wenn die Temperaturen sinken ist es hier perfekt. Ich hatte dort einige fantastische Wochen seit dem Ende der Saison und freue mich, zurückzukehren."

"Doch es ist natürlich auch schön, die Familie und die Freunde in Oxford zu sehen, die man während der Saison durch die chaotische Natur der MotoGP nur selten sieht", berichtet der Yamaha-Pilot, der in diesem Winter auf den traditionellen USA-Urlaub verzichtet: "Ich werde in diesem Winter nicht in die Vereinigten Staaten reisen. Es ist schade, dass es nicht klappt, aber ich möchte mich auf mein Training in Europa konzentrieren."

Zu Weihnachten ist die Versuchung besonders groß, viele kleine versteckte Kalorien zu sich zu nehmen. Dieses Problem hat auch MotoGP-Pilot Smith, der Schokolade nur schwer widerstehen kann. "Das ist brutal! Doch unterm Strich entscheidet man sich für einen Lebensstil. Wir sind froh, dass wir ein Motorrad haben, mit dem wir auf Rennstrecken fahren", bemerkt der Tech-3-Pilot. "Ich bin mir sicher, dass es in anderen Sportarten noch schlimmer ist. Ich kann froh sein, dass zwischen Weihnachten und dem Saisonstart einige Wochen liegen. Wenn ich es mir also ein bisschen zu gut gehen lasse, habe ich genug Zeit, um es wieder abzutrainieren."

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