Cal Crutchlow tat sich nach dem Aufstieg in die MotoGP zunächst schwer © Tech 3

Cal Crutchlow erinnert sich daran, wie gewaltig der Unterschied beim Aufstieg von der Superbike-WM in die MotoGP war: "Unvorstellbar, wie schnell die Jungs sind"

Neben der Moto2 ist auch die Superbike-Weltmeisterschaft ein gutes Sprungbrett für den Aufstieg in die MotoGP, doch der Wechsel von den auf Serienmotorrädern basierenden Superbikes auf die Prototypen der MotoGP stellt viele Fahrer vor eine große Herausforderung. So erging es auch Cal Crutchlow, der vor der Saison 2011 diesen Wechsel vollzog. "Es ist ein gewaltiger Unterschied. Es ist unvorstellbar, wie schnell die Jungs sind, gegen die ich hier fahre", staunt Crutchlow im Interview mit 'Crash.net' über das hohe Niveau in der MotoGP.

Mit dem Aufstieg in die Königsklasse des Zweiradsports war in seinem Fall erst einmal ein sportlicher Absturz verbunden. "Als ich die Meisterschaft verlassen habe, fuhr ich dort an der Spitze. Dann ging ich in die MotoGP, lag plötzlich 40 bis 50 Sekunden zurück und entging in einigen Rennen nur knapp einer Überrundung", erinnert sich Crutchlow. "Die Leute dachten, ich wäre nicht mehr so gut wie vorher."

Während er 2010 in der Superbike-WM noch drei Rennen gewonnen hatte, fuhr Crutchlow in seiner ersten MotoGP-Saison bei Tech 3 lange Zeit nur um Position zehn. Ursächlich dafür sei das sehr hohe Niveau der MotoGP gewesen. "Die Wettbewerbsfähigkeit der MotoGP ist das härteste überhaupt. Dabei geht es nicht nur um das Fahren der Motorräder, sondern auch um die Stärke der Fahrer, gegen die man fährt", meint Crutchlow.

Weiterlesen